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Ulrich Pilters bei IMM-Vorbereitungstreffen geehrt |
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Mit einer nicht alltäglichen Ehrung überrascht wurde das Mönchengladbacher Reservistenverbandsmitglied Ulrich Pilters (49). Der Hauptmann der Reserve wurde von Präsident Gerd Höfer mit der Ehrennadel des Verbandes in Silber für 25-jährige aktive Mitarbeit ausgezeichnet. Aktiv - das trifft bei Pilters genau den Kern: Die kleine, aber feine Anstecknadel überreichte der Vorsitzende der Kreisgruppe Niederrhein, Helmut Michelis, nämlich zu Beginn einer Arbeitsbesprechung zur Vorbereitung des „Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampfs“. Ulrich Pilters leitet hier unter anderem den traditionellen Begrüßungsabend für die Wettkämpfer und die große Feier nach der Siegerehrung. Das tut er seit Jahren ohne großes Aufheben, aber umso effektiver, und ist deshalb ein Vorbild für seine Kameraden, wie Michelis betonte. Bei der Ehrung dabei war auch Pilters’ Frau Sigrid, die ebenfalls bei der Vorbereitung und Durchführung des IMM tatkräftig unterstützt, der diesmal am 18. Juni 2011 stattfindet. Ihr Mann war in den 90-er Jahren noch selbst bei Militärwettkämpfen gestartet und hatte manchen Siegerpokal für die Kreisgruppe erkämpft. Jetzt wirkt er lieber als guter Geist hinter den Kulissen. Zu den ersten Gratulanten gehörte der ebenfalls anwesende Kreisorganisationsleiter, Stefan Thies. H.Michelis |
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Hohe Auszeichnung für zwei Retter und Helfer
Die Chefs von Feuerwehr und THW in Mönchengladbach erhielten das Bundeswehr-Ehrenzeichen
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Mönchengladbach Hohe Ehrung für zwei wichtige Partner der Kreisgruppe Niederrhein im Reservistenverband: Feuerwehr-Chef Jörg Lampe und der frühere THW-Ortsbeauftragte Edgar Peters erhielten für ihre großen Verdienste in der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) und um den „Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampf“ das Ehrenzeichen der Bundeswehr. Im Casino der Volksbank Mönchengladbach übergab Oberst Jürgen Bergmann, Stellvertretender Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr, diese für Zivilisten besonders seltene Auszeichnung. Die Urkunden dazu hatte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg unterschrieben. „Das Ehrenzeichen ist der Dank der Demokratie an Demokraten, die durch besonderen Einsatz für unser Land mehr getan haben als ihre Pflicht“, erklärte der Oberst. Jörg Lampe und Edgar Peters seien der Motor für die Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und den Blaulicht-Organisationen. Das Ehrenzeichen war auf den Tag genau vor 30 Jahren gestiftet worden. Ins Leben gerufen wurde die militärische Auszeichnung vom damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und seinem Verteidigungsminister Hans Apel. Lampe und Peters, so hieß es, seien in diesem Jahr bisher bundesweit die beiden einzigen Zivilisten, die das Ehrenzeichen der Bundeswehr erhalten haben. „Die Beiden rennen dort hin, wo andere Menschen gerade fortlaufen. Beruflich und ehrenamtlich sind sie für ihre Mitmenschen in Not und Gefahr da – eine sinnvollere Tätigkeit kann ich mir nicht vorstellen“, sagte der Kreisvorsitzende, Oberst der Reserve Helmut Michelis, in seiner Laudatio. „Auf Jörg Lampe und Edgar Peters ist immer Verlass – ein „geht nicht“ gibt’s nicht.“ Die Kreisgruppe Niederrhein, bei dienstlichen Veranstaltungen in Uniform stets unter dem Befehl des Landeskommandos, profitiere von ihren Partnern Feuerwehr und THW nicht nur beim „Internationalen Mönchengladbacher Wettkampf“ (IMM), der seit 27 Jahren Wettkämpfer aus ganz Europa, den USA und Kanada zusammenführt. Michelis erinnerte an Ausbildungstage beim Technischen Hilfswerk oder an Lehrvorführungen der Mönchengladbacher Feuerwehr bei den Sicherheitspolitischen Foren der Reservisten – zwei Beispiele für viele enge Kontakte. „Dass dies erfrischend unbürokratisch möglich war und ist, verdanken wir Jörg Lampe und Edgar Peters – und natürlich ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für die diese Auszeichnung selbstverständlich symbolisch ebenfalls gilt.“ Beide Ordensträger haben übrigens im Rahmen der allgemeinen Wehrpflicht selbst Dienst bei der Bundeswehr geleistet: Der Leitende Branddirektor Jörg Lampe, zuletzt Unteroffizier der Reserve, war von Juli 1982 bis September 1983 bei der 5. Kompanie des Sanitätsbataillons 7 in Hamm; der soeben in den Ruhestand getretene THW-Ortsbeauftragte Edgar Peters beendete seinen Wehrdienst 1966/67 Gefreiter Reserve-Unteroffizieranwärter. „Die Hindernisbahn des THW und die diversen Löschübungen der Feuerwehr haben unseren Wettkampf bereits sehr früh sehr modern gemacht: In heutigen Krisen muss ein Soldat nicht nur kämpfen können, er muss auch helfen und diversen Gefahren des Alltags begegnen“, sagte Michelis. „In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass unsere Form von ZMZ in Zeiten des Kalten Krieges von allen Seiten misstrauisch beäugt wurde: Mancher THW-Helfer, der den Dienst bei der Bundeswehr bewusst vermieden hatte, blickte misstrauisch auf diese potenziellen Mörder in Uniform. Und mancher Reservist fragte sich, was diese damals mausgrau uniformierten Drückeberger denn wohl überhaupt so drauf haben könnten. Dieser skeptische Blick wich schnell gegenseitigem Respekt, es sind echte Freundschaften entstanden – und Kontakte, die im Katastrophenfall nützlich sind.“ Zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörten Bürgermeister Klaus Schäfer und der städtische Beigeordnete Peter Holzenleuchter sowie Vertreter des Landes Nordrhein-Westfalen und Angehörige der Rettungs- und Hilfsdienste. Der Dank der Kreisgruppe ging an die Volksbank und an das DRK, das sich um das anschließende Buffet verdient gemacht hatte. H.Michelis |
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